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Heute noch im Programm

Lara

Absurde Komik und Traurigkeit, böser Witz und zarte Melancholie wechseln sich munter ab

Cinegreth Überlingen
18:00   20:00  

Immer und ewig

Niggi und Annette sind beide ende 60 und ziehen in einem zu einem mobilen Pflegeheim umfunktionierten Wohnwagen durch Europa.

Cinegreth Überlingen
18:00  

Human Nature: Die CRISPR Revolution

Adam Bolt zeigt in seinem wunderbar unpolemischen und dabei sehr anschaulichen Film das Für und Wider der modernen Genforschung auf.

Kammer/Tivoli Überlingen
18:00  

Landungsplatz 14
88662 Überlingen

Franziskanerstrasse 14
88662 Überlingen

07551 - 6 35 69 Programmansage

Liebe Kinobesucher,

für meine Filmauslese suche ich "kleine" besondere Arthouse Filme heraus.
Filme, für die kein kommerzielles Interesse besteht und die meistens ein Gegenstück zum Mainstream sind. Meine Filmauslese ist künstlerisch, anspruchsvoll, tiefgründig, amüsant und regt zum Nachdenken an.

Seit Jahren freue ich mich über eine Auszeichnung vom Baden-Württembergischen Staatsministerium für Wissenschaft Forschung und Kunst. (MFG)

Die Filmauslese wird immer Sonntag bis Mittwoch in dem Kino Kammer/ Tivoli in der Franziskanerstr. 14 gezeigt.


Ich wünschen Ihnen viele schöne Kinostunden und hoffe Sie mit meiner Filmwahl überzeugen zu können!


Mit freundlichen Grüßen,
Thomas Lailach


 Und der Zukunft zugewandt
109 Min. – FSK 12 – Regie: Bernd Böhlich – mit: Robert Stadlober

14.10. - 16.10. & 21.10. - 23.10.


Ein weithin unbekanntes Kapitel der jüngeren deutschen Vergangenheit erzählt dieses sorgfältig inszenierte Drama als Geschichte über Idealismus und den real existierenden Machtmissbrauch. Zu Unrecht in einem sowjetischen Gulag gefangen, kehrt die überzeugte Kommunistin Antonia (Alexandra Maria Lara) anno 1952 mit ihrer Tochter in die DDR zurück. Dort muss sie über das erlittene Schicksal im Bruderstaat absolutes Stillschweigen bewahren. „Wahrheit ist das, was uns nützt!“, fordern die Partei-Funktionäre. Antonia fügt sich, will dem jungen Staat nicht schaden


The Whale and the Raven
107 Min. – FSK 0 – Regie: Mirjam Leuze

28.10. - 30.10. & 04.11. - 06.11.


Die Dokumentarfilmerin Mirjam Leuze begleitet zwei Walforscher, die an der kanadischen Pazifikküste leben. Noch ist der Kitimat-Fjord ein stiller, einsamer Rückzugsort für Buckelwale und Orcas, doch ihre Existenz wird durch eine geplante Schiffsroute bedroht. In beeindruckenden, oft meditativen Bildern lädt die Filmemacherin das Publikum in die Wildnis ein und wahrt dabei – ebenso wie die beiden Wissenschaftler – eine respektvolle Distanz zu den Meeresgiganten. Ihr Film ist anspruchsvolles Infotainment, also keine ganz leichte Kost, und verbindet interessante Fakten mit einer sehr persönlichen Bildsprache.


 

Human Nature – Die Crispr Revolution
94 Min. – FSK n.b. – Regie: Adam Bolt

11.11. - 13.11. & 18.11. - 20.11.


Dass die Zukunft schon längst begonnen hat beweist die Dokumentation „Human Nature – Die CRISPR Revolution“. Der Film handelt von einer der größten wissenschaftlichen Revolutionen des Jahrtausends: der Möglichkeit des Genom-Engineerings mittels des bahnbrechenden Verfahrens CRISPR. Wie der punktuelle Eingriff in die DNA genau funktioniert, wie er erfolgreich in der Medizin eingesetzt werden kann und wo die Gefahren liegen, erklärt der Film konzentriert, umfassend und – auch für Laien – sehr anschaulich. 


Der Honiggarten – Das Geheimnis der Bienen
108 Min. – FSK 12 – Regie: Annabel Jankel – mit: Holliday Grainger

25.11. - 27.11. & 02.12. - 04.12.


Lovestory im Schottland der 50er Jahre: Die alleinerziehende Fabrikarbeiterin Lydia lernt die Ärztin und Bienenzüchterin Jean kennen und lieben. Im Dorf gibt es erst heimlichen Klatsch, dann offene Feindseligkeit. Besonders der Ex-Gatte von Lydia präsentiert sich als gewalttätiges Großmaul der einfältigen Art. Doch die Ladies lassen sich ihre Liebe nicht so leicht zerstören und bekommen sogar Hilfe von den Bienen. Der Muff der 50er Jahre ist atmosphärisch gut getroffen. Ein Plädoyer gegen Intoleranz hat allemal aktuelle Relevanz. ROMANVERFILMUNG!


Der Glanz der Unsichtbaren
103 Min. – FSK 6 – Regie: Louis-Julien Petit – mit: Audrey Lamy

09.12. - 11.12. & 16.12. - 18.12.


40% der Obdachlosen in Frankreich sind Frauen. Und mit Frauen, die einst selbst auf der Straße lebten hat Louis-Julien Petit seine sozialrealistische Komödie „Der Glanz der Unsichtbaren“ gedreht, die sich in Frankreich zum Überraschungserfolg entwickelte und über eine
Millionen Zuschauer ins Kino zog.
ABSOLUTER ÜBERRASCHUNGSERFOLG AUS FRANKREICH!


Gelobt sei Gott
138 Min. – FSK 6 – Regie: François Ozon – mit: Melvil Poupaud

06.01. - 08.01. & 13.01. - 15.01.


Mit seinem nunmehr 20. (!) Spielfilm innerhalb von gerade einmal 22 Jahren fasst der französische Autorenfilmer François Ozon ein derart heißes Eisen an, dass man es auf der Leinwand noch glühen zu sehen scheint. Doch „Gelobt sei Gott“ ist keine plumpe Provokation, sondern emotionales Wachrüttelkino. Ein emotional starkes, wichtiges Stück großes Kino, wie es auch schon der thematisch ähnlich gelagerte „Spotlight“ war. Ausgezeichnet mit dem Großen Preis der Jury auf der Berlinale 2019 und mit dem Publikumspreis der Französischen Filmtage Bonn 2019!


Ein Licht zwischen den Wolken
84 Min. – FSK 0 – Regie: Robert Budina – mit: Arben Bajraktaraj

20.01. - 22.01. & 27.01. - 29.01.


Die Geschichte vom Hirten, der, ohne es zu wissen oder zu wollen, zum Propheten wird, bringt fein komponierte, sanfte Bilder von urwüchsiger Schönheit aus der Bergwelt Albaniens und bietet in feiner Beiläufigkeit einige unbequeme Wahrheiten zum Gesamtzustand der Menschheit –
   das Beste vom Besten für anspruchsvolle Kinofans :
Ein wundersch öner Film !


Land des Honigs
90 Min. – FSK 6 – Regie: Ljubomir Stefanov, Tamara Kotevska

03.02. - 05.02. & 10.02. - 12.02.


Beim renommierten Filmfestival von Sundance wurde „Land des Honigs“ 2019 als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. Die Ehre haben sich die mazedonischen Filmschaffenden Tamara Kotevska und Ljubomir Stefanov nicht nur mit der zeitgeistigen Thematik rund um das fragile Verhältnis der Menschen zur Natur verdient, sondern insbesondere mit der poetischen Machart ihres fein beobachteten und unaufgeregten Langfilmdebüts.


 Nurejew – The White Crow
128 Min. – FSK 6 – Regie: Ralph Fiennes – mit: Oleg Ivenko

17.02. - 19.02. & 24.02. - 26.02.


In seiner dritten Regiearbeit erzählt der britische Schauspiel-Star Ralph Fiennes („Der englische Patient“) die wahre Geschichte des sowjetischen Ballett-Stars Rudolf Nureyev. Nach einem Gastspiel in Frankreich weigert sich der Tänzer nach Moskau zurückzukehren. Am Pariser Flughafen Le Bourget kommt es am 16. Juni 1961 zu einer spektakulären Flucht. Nureyev entkommt seinen Aufpassern vom KGB und bittet die Flughafen-Polizei um politisches Asyl. Statt linearer Erzählform entwickelt sich das Biopic über den exzentrischen Ballett-Egomanen mit Rückblenden.


M. C. Escher – Reise in die Unendlichkeit
81 Min. – FSK 0 – Regie: Robin Lutz

02.03. - 04.03. & 09.03. - 11.03.


„Ich fürchte, es gibt nur eine Person, die einen guten Film über meine Drucke machen kann: ich selbst“, schrieb Escher an einen amerikanischen Sammler im Jahr 1969. Die Warnung des genialen Künstlers macht der preisgekrönte Doku-Filmer Robin Lutz zum Konzept und lässt in seinem Biopic das Leben der Kunst-Ikone mit dessen eigenen Worten erzählen: Briefe und Notizen schildern aus erster Hand, wie der Maestro tickte. Woher er die Ideen nahm. Wie er scheiterte und triumphierte. Bisweilen werden die berühmten Bilder kongenial mit Animation zum Leben erweckt und steigern das Staunen. Als gelungener Spezialeffekt erweist sich die prägnante Erzählerstimme von Matthias Brandt.

 


Ich wünsche Ihnen viele wunderschöne, unterhaltsame, inspirierende und amüsante Kinostunden!

Ich freue mich auf Ihren Besuch.

Herzliche Grüße,

Thomas Lailach

Partner von CINEWEB