Royal Opera House 2017/18: Der Nussknacker

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 150 Min.
  • Ab dem 17.12.2017
Die junge Clara schleicht am Weihnachtsabend nach unten, um mit ihrem Lieblingsgeschenk, einem Nussknacker, zu spielen. Doch der geheimnisvolle Zauberer Drosselmeyer wartet nur darauf, sie in eine abenteuerliche Welt zu entführen. Nachdem Clara und der Nussknacker den Mäusekönig besiegt haben, reisen sie durch das Schneeland in das Reich der Süßigkeiten, wo die Zuckerfee wunderbare Tänze aufführen lässt. Als Clara wieder zu Hause ist, glaubt sie alles nur geträumt zu haben - aber erkennt sie da nicht Drosselmeyers Neffen wieder? Peter Wrights gewissermaßen definitive Produktion für das Royal Ballet gilt als eine der beständigsten und bezauberndsten Versionen des Nussknackers. Lew Iwanows Ballett aus dem Jahr 1892, festlich inszeniert im Stil der Zeit mit tanzenden Schneeflocken und märchenhafter Bühnenmagie zu Tschaikowskys prächtiger, einschmeichelnder Musik, ist eine der bekanntesten Ballettpartituren überhaupt und die perfekte Unterhaltung für die Weihnachtszeit. Das Ballett, angelehnt an eine Erzählung von E.T.A. Hoffmann, beginnt mit einer lebhaften Weihnachtsfeier, deren viktorianische Szenerie Julia Trevelyan Oman mit üppigen Details vor Augen führt. Wright bindet auf sinnreiche Weise Teilstücke aus dem Originalmaterial des Balletts in die Choreographie ein, darunter den herrlichen pas de deux für die Zuckerfee und ihren Prinzen. In der betont herausgearbeiteten Beziehung zwischen Clara und dem Nussknacker- Prinzen verweist die Produktion in berührenden Untertönen auch auf die erste Liebe.

Pitch Perfect 3

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  • FSK 6 FSK 6
  • 93 Min.
  • Ab dem 21.12.2017
Frisch vom College müssen die Bellas feststellen, dass es schwieriger ist, in der erbarmungslosen Arbeitswelt den richtigen Ton zu treffen als auf einer A-cappella-Bühne. Die Euphorie nach dem Sieg bei der Weltmeisterschaft ist schnell verpufft, als jede von ihnen bei der Suche nach einem richtigen Job auf sich allein gestellt ist. Umso attraktiver scheint ihnen die Möglichkeit, sich für einen internationalen Wettbewerb ein letztes Mal zusammen zu tun. Anna Kendrick und Rebel Wilson kommen mit dem bewährten Erfolgs-Ensemble in PITCH PERFECT 3 wieder zusammen. Es ist ein neues musikalisches Highlight entstanden, welches die Massen erneut begeistern wird.

Lady Macbeth

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  • FSK 12 FSK 12
  • 88 Min.
  • Ab dem 01.01.2018
England, 1856. Die schöne Katherine wird mit einem verbitterten und deutlich älteren Mann verheiratet. Die Ehe ist herzlos und die neue Familie betrachtet sie als unerwünschte Bürde. In diesem Umfeld vereinsamt die lebenshungrige junge Frau zusehends. Als ihr Mann zu einer längeren Reise aufbricht und sie allein zurücklässt, erwacht Katherine aus ihrer Lethargie. Sie beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit einem rebellischen Gutsarbeiter und ist schon bald nicht mehr bereit, ihr neu gewonnenes Glück wieder loszulassen. Ihr Ehemann kehrt schließlich zurück und entdeckt das Geheimnis seiner Frau. Doch Katherine ist wie verwandelt. Sie wird sich niemandem mehr unterwerfen und sie schreckt vor nichts zurück, um das zu bekommen, was sie begehrt...(Quelle: Verleih)

Der Stern von Indien

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  • FSK 6 FSK 6
  • 107 Min.
  • Ab dem 08.01.2018
1947 kommen Lord Mountbatten (Hugh Bonneville) und seine Frau Edwina (Gillian Anderson) nach Delhi. Als Vizekönig soll Mountbatten die britische Kronkolonie in die Unabhängigkeit entlassen. In seinem Palast arbeiten nicht weniger als 500 indische Bedienstete, darunter der junge Hindu Jeet (Manish Dayal), der hier unverhofft seine einstige Flamme wiedertrifft, die schöne Muslima Aalia (Huma Qureshi). Es ist eine verbotene Liebe, denn eine Verbindung zwischen Angehörigen der verfeindeten Religionen kommt nicht in Frage. Als Mountbatten die neuen Staaten Indien und Pakistan gründet, brechen schwere Unruhen aus. Jeet verliert seine Familie und die geliebte Aalia...(Quelle: Verleih)

Mathilde

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  • FSK 12 FSK 12
  • 109 Min.
  • Ab dem 15.01.2018
Nikolaus ist der zukünftige Erbe des russischen Throns. Mathilde eine weltbekannte Ballerina. Ihre flüchtige Affäre steigert sich zu einer stürmischen Romanze, die bei Hofe missbilligt wird. Ihr unbeschwertes Glück hätte ewig andauern können, wenn sich das Schicksal nicht gegen ihre Leidenschaft gewandt hätte. Als der Zug der Zarenfamilie einen schrecklichen Unfall hat, gelingt es Nikolaus' Vater, Alexander III, seine Familie zu retten, allerdings auf Kosten seiner eigenen Gesundheit. Seine Tage sind gezählt. Als russischer Thronfolger weiß Nikolaus, dass er seine persönliche Freiheit zusammen mit seinem Vater verlieren wird. Die Trauerzeit ist noch nicht vorüber, da bereitet die Witwe des Zaren bereits die Eheschließung zwischen Nikolaus und Alix von Hessen, der Tochter eines deutschen Herzogs, vor. Die darauffolgende Hochzeit und Krönung entfalten eine nie dagewesene Pracht. Scharen von gewöhnlichen Menschen drängen sich, dem kaiserlichen Ereignis zu folgen. Niemand hat mit solchen Besuchermengen gerechnet. Die Feier droht zum Desaster zu werden. Nikolaus ist der einzige, der verhindern kann, dass die Stimmung umkippt. Seine Zukunft liegt in der Verantwortung für sein Volk, dessen Zar und Beschützer er ist. Die stürmische Leidenschaft von Nikolaus und Mathilde hätte die russische Geschichte verändern können. Ihre Liebe wurde zur Legende.

Met Opera 2017/18: Tosca (Puccini)

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 198 Min.
  • Ab dem 27.01.2018
Tosca ist seit ihrer Uraufführung fester Bestandteil des Opernrepertoires und gehört zu den fünf weltweit am häufigsten gespielten Opern. Wie ein Thriller fesselt die Geschichte von der ersten Sekunde an. Vor dem Hintergrund von Napoleon Bonapartes Invasion in Italien im Jahr 1800 und den Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und Royalisten entspinnt sich eine verhängnisvolle Dreiecksgeschichte um Sex, Religion und Theater. Inszenierung: Sir David McVicar (2 Pausen)

Maudie

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  • FSK 12 FSK 12
  • 116 Min.
  • Ab dem 29.01.2018
Kanada, 1930er Jahre. Everett Lewis (Ethan Hawke) lebt als Hausierer zurückgezogen an der Ostküste. Gegen die Einsamkeit und für etwas Ordnung in seiner kleinen Kate entscheidet er sich, eine Haushälterin zu engagieren. Aber auf seine Annonce meldet sich einzig Maud Dowley (Sally Hawkins). Als Kind an rheumatischer Arthritis erkrankt, ist sie sehr zierlich, humpelt und ihre Hände sind verkrüppelt. Maud hat nur einen Wunsch, weg von der Familie, die ihr nichts zutraut, und, sie will malen. Die ersten Ölfarben bekommt sie von Everett geschenkt. Da hat er längst erkannt, dass Maud als Haushälterin nichts taugt. Statt zu putzen bemalt sie lieber Stück für Stück das ganze Haus mit farbenfrohen Bildern. Doch trotz alledem oder gerade deswegen empfindet Everett mehr und mehr für Maud, auch wenn Liebe und zarte Gefühle bisher in seinem Leben nicht vorkamen. (Quelle: Verleih)

Maleika

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  • FSK 0 FSK 0
  • 106 Min.
  • Ab dem 05.02.2018
Matto Barfuss ist Kunstmaler und Fotograf und wurde als Tierschützer, Tierfilmer und Autor bekannt. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen im östlichen und südlichen Afrika. Er ist UNESCO Fotopreisträger und UN-Botschafter für biologische Vielfalt. Zwischen 1996 bis 2002 lebte er in Tansania über 25 Wochen lang mit einer wilden Gepardenfamilie zusammen. Seine Berichte über diese Zeit und seine Bildbände machten den Autor einer breiten Öffentlichkeit als der »Gepardenmann« bekannt. 2013 traf Matto die Gepardin Maleika. Ein Jahr darauf schenkte sie sechs Babys das Leben und kämpfte hautnah vor Mattos Kamera für deren Überleben. In drei Jahren entstand eine der berührendsten Geschichten, die die Natur je erzählte. Der Film zeigt die mittlerweile weltweit berühmte Gepardin bei der Aufzucht ihrer Jungen. Mit großer Liebe und beeindruckenden Opfern gelingt es ihr, die Gepardenkinder groß zu ziehen. Die Natur ist unerbittlich. Doch nichts ist stärker als die bedingungslose Liebe der Katzenmutter und der Wille und Drang der Kleinen, einmal ebenso groß und stark zu werden wie ihre Mutter. So nah dran ist man selten. Dazu atemberaubende Naturaufnahmen. MALEIKA ist ein Kinoerlebnis für die ganze Familie.

Met Opera 2017/18: L'Elisir D'Amore (Donizetti)

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 179 Min.
  • Ab dem 10.02.2018
"Wir haben eine deutsche Primadonna, einen stotternden Tenor, einen Buffo mit einer Ziegenstimme und einen französischen Bass, der nichts taugt", jammerte Donizetti vor der Premiere. Trotz dieser Widrigkeiten wurde die Uraufführung von L'Elisir d'amore im Jahre 1832 zu einem der größten Erfolge in Donizettis Karriere. Mit dem Starensemble der Met ist eine Fortsetzung dieses Erfolges garantiert! Inszenierung: Bartlett Sher (1 Pause)

Royal Opera House 2017/18: Rigoletto

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 180 Min.
  • Ab dem 11.02.2018
Das zentrale Thema der eindrucksvollen Tragödie Verdis, die David McVicars für die Royal Opera inszeniert hat, ist die Vernichtung der Unschuld. Rigoletto, Hofnarr des leichtlebigen Herzogs von Mantua, wird vom Vater eines der Opfer des Herzogs verflucht, weil er respektlos lacht. Als der Herzog Rigolettos Tochter Gilda verführt, beginnt der Fluch zu wirken... David McVicars Produktion betont die Grausamkeit am Hof zu Mantua. Prunkvoll gekleidete Höflinge vergnügen sich in Orgien und Gelagen zu Verdis berauschenden, schwungvollen Tänzen. Zahlreich sind die musikalischen Höhepunkte, darunter die ungestüme Arie 'La donna è mobile', in der sich der Herzog seiner Missachtung der Frauen rühmt; Gildas wehmütige Duette mit Rigoletto oder dem Herzog, das prachtvolle Quartett im dritten Akt, das die Stimmen wunderbar ineinander verwebt, während die Handlung dem erschütternden Schluss entgegeneilt... Giuseppe Verdi schrieb 1855, Rigoletto sei seine 'beste Oper'. Er musste sich mit der Zensur auseinandersetzen, bevor er sie auf die Bühne bringen konnte - abgelehnt wurde seine Schilderung eines unmoralischen Herrschers -, fühlte sich 1851 aber durch den riesigen Erfolg bei der Uraufführung bestätigt. Rigoletto wurde in den folgenden zehn Jahren 250mal aufgeführt und zählt zu den beliebtesten Opern überhaupt.

Simpel

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  • FSK 6 FSK 6
  • 113 Min.
  • Ab dem 12.02.2018
Ein Herz und eine Seele, das sind Ben (Frederick Lau) und sein Bruder Barnabas (David Kross) seit sie klein sind. Bei den Beiden handelt es sich aber um kein gewöhnliches Brüderpaar, denn Barnabas ist mit seinen 22 Jahren geistig auf dem Stand eines Dreijährigen geblieben. Das hat ihm auch den Spitznamen "Simpel" eingebracht. Doch auch wenn Simpel hin und wieder eine fürchterliche Nervensäge ist, kann sich Ben ein Leben ohne seinen Bruder auf keinen Fall vorstellen. Doch dann schlägt das Schicksal unerwartet grausam zu, als ihre Mutter plötzlich stirbt. Anschließend soll Simpel in ein Heim eingewiesen werden, doch das lassen die Brüder nicht zu. Zusammen flüchten sie und verbringen eine Nacht im Freien. Dann dämmert es Ben: Um Simpel zu helfen, müssen sie die eine Person treffen, die sie seit 15 Jahren nicht mehr gesehen haben - ihren Vater David (Devid Striesow)..

Flitzer

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  • FSK 0 FSK 0
  • 98 Min.
  • Ab dem 19.02.2018
Der ansonsten kreuzbrave Deutschlehrer Baltasar Näf hat sich ganz schön in Schwierigkeiten gebracht: Angestachelt von der Aussicht, sich ganz auf die Schnelle seinen Lebenstraum zu verwirklichen, hat er bei einer illegalen Sportwette einen Haufen Geld verzockt - Geld, das nicht ihm, sondern der Schule gehört. Nun ist guter Rat teuer. Doch Näfs Friseur hat einen ebenso brillanten wie verwegenen Rettungsplan in petto. Dumm nur, dass dieser direkt in den nächsten Schlammassel führt... (vf)

Met Opera 2017/18: La Boheme (Puccini)

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 196 Min.
  • Ab dem 24.02.2018
Puccinis Meisterwerk La Bohème steht Inhalt und Form nach dem Verismo nahe: Es geht um Leben, Leiden und Lieben von gewöhnlichen Menschen. Das ist wohl auch der Grund, warum es Puccini mit seiner Oper gelungen ist, das Publikum zu verzaubern. Jeder kann in das Stück eintauchen und am alltäglichen Leben, den Sorgen und der Liebe der Darsteller teilhaben. Das geschieht erfahrungsgemäß nicht ganz ohne Tränen! Inszenierung: Franco Zeffirelli (2 Pausen)

The Secret Man

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  • FSK 0 FSK 0
  • 103 Min.
  • Ab dem 26.02.2018
1972 erleben die Bürger der Vereinigten Staaten einen politisch und gesellschaftlich aufgeheizten Sommer voller Unruhen, Angst und Erschütterungen. Der Vietnam-Krieg lastet wie ein Albtraum auf den Menschen, die Bürgerrechtsbewegung sorgt für weitere Unruhen. Doch der Skandal, der nach dem rätselhaften Einbruch in die Zentrale der Demokratischen Partei ins Rollen kommt, erschüttert die Nation in ihren Grundfesten, denn die Indizien deuten auf einen gigantischen Machtmissbrauch durch den amtierenden Präsidenten hin. Vor Mark Felt, dem Vize-Chef des FBI, der zum engen Kreis der Mitwisser zählt, tut sich ein moralisches Dilemma auf, aus dem er nur einen einzigen Ausweg sieht... (vf)

Royal Opera House 2017/18: Tosca

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 195 Min.
  • Ab dem 04.03.2018
Tosca gehört zu den großen Opernerlebnissen, und schon die ersten schrillen Akkorde beschwören eine Welt politischer Instabilität und Bedrohung herauf. Jonathan Kents Produktion für die Royal Opera fängt die unruhige, politisch gefährliche Atmosphäre 1800 in Rom ein. Scarpia, der Polizeichef, einer der schlimmsten Schurken der Oper, verfolgt und quält Staatsfeinde unbarmherzig. Seine düstere, dämonische Musik steht im Gegensatz zu den ausladenden Melodien der Liebenden, Tosca und Cavaradossi, die ihre Leidenschaft in herrlichen Arien zum Ausdruck bringen, darunter 'Vissi d'arte' und 'E lucevan le stelle'. Giacomo Puccinis dramatisches Werk hatte 1900 in der Uraufführung einen riesigen Erfolg beim Publikum und gehört noch immer zu den am häufigsten aufgeführten Opern überhaupt - die packende Handlung und die wunderbare Musik sprechen für sich selbst. Eine Kirche im Kerzenschein, Scarpias düsteres Arbeitszimmer mit der verborgenen Folterkammer und der falsche Optimismus einer römischen Morgendämmerung: Die gefällige Inszenierung lässt das unbarmherzig dichte Drama umso deutlicher hervortreten, während sich die Spannung immer weiter steigert bis zum verhängnisvollen Schluss. Puccinis sorgfältig recherchierte Partitur ist reich an authentischen Details, vom fernen Kanonenfeuer während des Te Deums im ersten Akt bis hin zu den läutenden Kirchenglocken und den Geräuschen eines Erschießungskommandos.

The Big Sick

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  • FSK 6 FSK 6
  • 120 Min.
  • Ab dem 05.03.2018
Zwei Dinge treiben Kumail an: Der in Pakistan geborene junge Mann will in den USA als Comedian Fuß fassen und Emily, mit der er eine gemeinsame Nacht verbracht hat, erobern. Allerdings sind seine den Traditionen verhafteten Eltern von der Beziehung mit Emily ganz und gar nicht begeistert. Als diese dann auch noch eine seltsame Krankheit bekommt, hat Kumail plötzlich ganz schön viel um die Ohren, zumal er ausgerechnet jetzt das erste Mal die Eltern seiner Freundin trifft. (vf)

Met Opera 2017/18: Semiramide (Rossini)

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 230 Min.
  • Ab dem 10.03.2018
Semiramide wird von den Schatten ihrer Vergangenheit verfolgt: Gemeinsam mit ihrem Geliebten Assur hatte sie einst ihren Ehemann, König Nino, ermordet. Von einer Heirat mit Arsace erhofft sie sich Seelenfrieden, doch Arsace liebt nicht nur eine andere, er ist auch Semiramides und Ninos tot geglaubter Sohn. Dieser sieht sich vor die Entscheidung gestellt: Soll er den Tod des Vaters rächen - und dadurch zum Muttermörder werden? Inszenierung: John Copley (1 Pause)

Met Opera 2017/18: Cosi Fan Tutte (Mozart)

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 236 Min.
  • Ab dem 31.03.2018
Kaiser Joseph II. erteilte Mozart den Auftrag für die 1790 in Wien uraufgeführte Oper, deren Musik samt Libretto von Lorenzo da Ponte aus einem Spiel Ernst macht. Wer liebt wen im Spiel um Treue und Lust? Die Männer ihre Frauen, obwohl diese durch jede Liebesprobe rasseln? Die Frauen ihre Männer, weil sie deren lachhafte Verführungskünste und Maskeraden von Anfang an durchschauen? Keiner keinen oder alle alle? Inszenierung: Phelim McDermott (1 Pause)

Royal Opera House 2017/18: Carmen

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 215 Min.
  • Ab dem 01.04.2018
Carmen ist die bekannteste Oper des französischen Komponisten Georges Bizet und eines der berühmtesten Werke überhaupt in dieser Musikgattung - Nummern wie die Habanera und das Torero-Lied sind so geläufig geworden wie wenige andere. Der erregenden Kombination von Leidenschaft, Sinnlichkeit und Gewalt in dieser Oper war die Bühne nicht gewachsen, und das Werk fiel bei der Kritik durch, als es 1875 uraufgeführt wurde. Bizet starb kurze Zeit später und erlebte nie den spektakulären Erfolg, den seine Carmen erzielen würde: Die Oper wurde allein in Covent Garden über fünfhundertmal aufgeführt. In seiner betont körperhaften, ursprünglich für die Oper Frankfurt geschaffenen Produktion betrachtet Barrie Kosky diese seit jeher beliebte Oper aus einem neuen Blickwinkel. Der australische Regisseur gehört zu den gefragtesten Opernregisseuren der Welt; mit Begeisterung aufgenommen wurde 2016 sein Debüt für die Royal Opera mit Schostakowitschs Die Nase. Für Carmen hat er eine Version geschaffen, die von der traditionellen Auffassung weit entfernt ist; so fügte er Musik ein, die Bizet zwar für die Partitur geschrieben hatte, die jedoch gewöhnlich nicht zu hören ist, und der unendlich faszinierenden Hauptfigur gab er eine neue Stimme.

Met Opera 2017/18: Luisa Miller (Verdi)

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 238 Min.
  • Ab dem 14.04.2018
Luisa Miller ist die tragische Geschichte zweier Liebender, deren Väter aus Standesdünkel und Egoismus gegen diese Verbindung sind. Dies endet mit einem Doppelselbstmord. Verdi setzte dieses effektvolle Drama nach der Vorlage Kabale und Liebe von Friedrich Schiller um. Eines der bis heute am meisten unterschätzten Werke des großen italienischen Komponisten, veredelt durch Bertrand de Billy am Pult und Plácido Domingo als Vater Miller. Inszenierung: Elijah Moshinsky (2 Pausen)

Met Opera 2017/18: Cendrillon (Massenet)

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 192 Min.
  • Ab dem 28.04.2018
Cendrillon ist eine zauberhafte Märchenoper, deren Inhalt auf dem Märchen "Aschenputtel" der Gebrüder Grimm basiert. Massenet interessierte sich nicht sonderlich für die komische Seite des Werkes, also für die missratenen Halbschwestern oder die eitle Stiefmutter. Stattdessen faszinierte ihn das Märchenhafte, Poetische an dem Stoff. Geister und Feen treten in Ballettszenen auf und verhelfen Cendrillon letztendlich zu Liebesglück. Inszenierung: Laurent Pelly (1 Pause)

Royal Opera House 2017/18: Macbeth

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 215 Min.
  • Ab dem 29.04.2018
Verdis lebenslange Liebe zu Shakespeares Werken begann mit Macbeth, einem Stück,das er für 'eine der größten Schöpfungen der Menschheit' hielt. Mit seinem Librettisten Francesco Maria Piave machte sich Verdi auf den Weg, 'etwas Besonderes' zu schaffen. Ihr Erfolg wird in jedem Takt einer Partitur deutlich, die Verdi von seiner dramatischsten Seite zeigt, voller dämonischer Energie. Der Feldherr Macbeth kämpft auf der Seite des schottischen Königs - doch als ihm eine Gruppe Hexen prophezeit, er werde selbst König, animiert rücksichtsloser Ehrgeiz ihn und seine Frau zu furchtbaren Taten. Mord macht Macbeth zum König, Intrigen und Schlächtereien kennzeichnen seine kurze, dem Untergang geweihte Herrschaft. Die Hexen machen eine weitere Vorhersage, die sich ebenfalls bewahrheitet: Macbeth und seine Dame kommen ums Leben, und Gerechtigkeit wird wiederhergestellt. Phyllida Lloyds Produktion von 2002 für die Royal Opera ist farbenreich, durchwirkt von Schwarz, Rot- und Goldtönen. Die Hexen, die sich der Bühnenbildner Anthony Ward als merkwürdige Kreaturen mit scharlachroten Turbanen vorstellt, sind ständig gegenwärtige Mittler des Schicksals. Lloyd schildert Macbeths Kinderlosigkeit als die düstere Traurigkeit, die hinter den schrecklichen Taten lauert. Die Produktion der Royal Opera verwendet Verdis überarbeitete Pariser Fassung von 1865 mit Lady Macbeths fesselnder Arie 'La luce langue'.

Royal Opera House 2017/18: Schwanensee

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  • FSK (noch) unbekannt
  • 195 Min.
  • Ab dem 08.07.2018
Schwanensee hat seit 1934 einen besonderen Platz im Repertoire des Royal Ballet. In dieser Spielzeit bietet das Royal Ballet eine Neuproduktion mit zusätzlicher Choreographie des Artist-in-Residence Liam Scarlett. Dieser bleibt dem Petipa- Iwanow-Text treu, geht jedoch, zusammen mit seinem langjährigen Bühnengestalter John Macfarlane, mit frischem Blick an die Inszenierung dieses klassischen Balletts heran. Prinz Siegfried begegnet auf der Jagd einem Schwarm Schwänen. Als einer der Schwäne zu einer wunderschönen Frau wird, ist er hingerissen. Doch sie ist in einem Zauber gefangen und kann ihre menschliche Gestalt nur nachts annehmen. Schwanensee war Tschaikowskys erste Ballettmusik. Da das Werk heute zu den wohl beliebtesten klassischen Balletten überhaupt gehört, mag erstaunen, dass es 1877 bei der Uraufführung nur mäßigen Erfolg hatte. Dank der Produktion von Marius Petipa und Lew Iwanow ist Schwanensee inzwischen nicht nur für Ballettfreunde, sondern auch in der breiteren Populärkultur eine feste Größe. Diesen Erfolg sichern dem Werk, neben dem wunderbaren symphonischen Schwung von Tschaikowskys Musik, die choreographischen Kontraste zwischen Petipas Szenen im Königspalast und Iwanows lyrischen Szenen am See.

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